Im Nebel ist die Welt noch ruhig,
Wald und Wiesen wirken noch verträumt:
Bald siehst du, wenn der Nebel weg ist,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde.
Wirkung der Personifikationen: Durch die Personifikationen wirkt das Gedicht flüssiger und das eigene Leben der Natur rückt in den Vordergrung. Ohne diese ist das Gedicht nicht so flüssig, es ähnelt eher der Umgangssprache und es wirkt als würde man kein Geschehen beobachten sondern nur die Beschaffenheit der Natur an sich.
Cos98 - 4. Mär, 19:20
Pro: - Sachliche Analyse der formalen Aspekte des Gedichtes gelungen
- gute Schlussfolgerungen und Bennenung der Wirkung von Reimschema, Metrum, Strophengliederung
- gute Interpretation des Standortes des lyrischen Ichs (Z.11-13)
Contra: - Falsche Jahresangabe des Gedichtes (Z.1) (Fehlinformation?)
- Einleitungssatz schlecht verknüpft (3 Sätze)
- Begründung unnötig im Einleitungssatz (Z.2)
- Verwendung eines Zitats nicht erfolgt (Z.6)
- Verwendung eines Konjunktivs in der Interpretation (Z.11)
- Formale Aspekte nach der Interpretation des Inhalts analysiert
Cos98 - 18. Feb, 19:37
In dem Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 wird die friedliche Natur in der tiefen Nacht beschrieben.
Das Gedicht besteht aus 3 Strophen mit je 4 Versen. Eichendorff nutzte den Kreuzreim (a-b-a-b) und das Metrum Jambus. Zwischen den Versenden 1 und 3 und 11 und 13 sind zwei Assonanzen, unreine Reime, zu erkennen. Die Kadenzen wechseln sich in jedem Vers ab und beginnen in jeder Strophe mit einer weiblichen Kadenz.
Es entsteht durch Metaphern wie eine "vom Himmel still geküsste Erde" oder eine "flügelausspannende Seele" eine friedliche Atmosphäre in dem Gedicht. Der Himmel (V.1+2) und die Seele (V.11+12) werden personifiziert, was der insgesamt als ruhig beschriebenen Nacht Lebendigkeit verleiht.
Cos98 - 13. Feb, 23:54
- Wald
- Bäume und Pflanzen
- frische Luft
- Biologie
- Frieden
- Tiere
- lebenswichtig
Cos98 - 23. Jan, 19:26
Die Täler sind weit und der schöne Wald ist grün. Wie gern halte ich mich hier auf, während sich draußen die geschäftigen Leute betrügen. Lass mich noch einmal deine Pracht spüren! Wenn die Sonne aufgeht und der Tau sich erhebt, zwitschern die Vögel und lassen mein Herz ganz warm werden. Bald bewege ich mich schnell inmitten fremder Leute in vollen Straßen. Mein Herz bleibt hier jung.
Cos98 - 21. Jan, 17:21
Nun stehe ich hier
In Menschenmassen,
Vom Rathaus schlägt's vier,
Gesichter erblassen.
Wut und Grummeln
Ist zu erkennen,
Manche bummeln,
Andere rennen.
Viele sind traurig,
Noch mehr allein,
Sie gucken schaurig,
Statt fröhlich zu sein.
Auf einmal werd
Ich angesprochen,
Welch' Bus hier fährt,
Ich bin erschrocken.
Durch die Stadt
Eilen die Kulturen,
Sie laufen nicht glatt
Wie verschiedene Uhren.
Die Leute hier jung
Und viele auch alt
Manche mit Schwung
Zig schon sehr kalt.
Viele betteln, viele singen
Nach ihrem Glücke streben
Man vergisst schnell ihre Stimmen klingen
Im fremden Großstadtleben.
Cos98 - 13. Jan, 19:28
Das Leben in einer Großstadt wie Essen vermittelt mir persönlich viele verschiedene Eindrücke vom Leben und nimmt großen Einfluss auf mein Wirken als Individuum und Mitmensch. Das Assoziieren einer Großstadt mit dem Thema "Lautstärke" kann ich durchaus nachvollziehen, da diese durchaus hoch ist. Dies scheint mir jedoch sehr verständlich, weil mehr Menschen schließlich auch mehr "Lärm" erzeugen.
Ich verbinde das Großstadtleben zudem mit dem Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, was meiner Meinung nach den Horizont eines Menschen um einiges erweitern kann, wenn man offen auf seine Mitmenschen zugeht. Ökologisch betrachtet richtet eine Großstadt viele "Schäden" in der Umwelt an: mehr Autoabgase, mehr Industrie, höherer Energieverbrauch, was jedoch alles auf mehr Menschen zurückzuführen ist. Es gibt auch mehr Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen, mehr Vereine und Organisationen.
Das Leben in einer Großstadt im Vergleich zu dem in kleineren Orten ist vielleicht kein besseres, es ist aber sicherlich ein anderes.
Cos98 - 9. Jan, 21:43