Montag, 13. Januar 2014

Das fremde Großstadtleben

Nun stehe ich hier
In Menschenmassen,
Vom Rathaus schlägt's vier,
Gesichter erblassen.

Wut und Grummeln
Ist zu erkennen,
Manche bummeln,
Andere rennen.

Viele sind traurig,
Noch mehr allein,
Sie gucken schaurig,
Statt fröhlich zu sein.

Auf einmal werd
Ich angesprochen,
Welch' Bus hier fährt,
Ich bin erschrocken.

Durch die Stadt
Eilen die Kulturen,
Sie laufen nicht glatt
Wie verschiedene Uhren.

Die Leute hier jung
Und viele auch alt
Manche mit Schwung
Zig schon sehr kalt.

Viele betteln, viele singen
Nach ihrem Glücke streben
Man vergisst schnell ihre Stimmen klingen
Im fremden Großstadtleben.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

"Septembermorgen" ohne...
Im Nebel ist die Welt noch ruhig, Wald und Wiesen wirken...
Cos98 - 4. Mär, 19:31
Pro-/Contraliste zur...
Pro: - Sachliche Analyse der formalen Aspekte des Gedichtes...
Cos98 - 18. Feb, 19:51
Mondnacht
In dem Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff...
Cos98 - 14. Feb, 00:21
Assoziationen zur Natur
- Wald - Bäume und Pflanzen - frische Luft - Biologie -...
Cos98 - 23. Jan, 19:28
Abschied - umgeschrieben
Die Täler sind weit und der schöne Wald ist grün. Wie...
Cos98 - 21. Jan, 17:21

Links

Suche

 

Status

Online seit 4397 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Mär, 19:31

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren